„Contraries“, Utl. „Future for Artists“

Das Thema wurde für eine Ausstellung in der Factory des Künstlerhaus Wien eingereicht und wäre für 2025 geplant. Die Ausstellungsobjekte richten sich in den Untertiteln „Umwelt3Traum und Wirklichkeit“ (zu „Space in Frog“) bzw „Corona – anoroC“ (zu „Future for Artists“) an Menschen, die an ökologischer Wahrheit bzw an den Folgen gesellschaftlicher Verwerfungen der letzten Jahre im Ausdruck der Kunst interessiert sind. „Anoroc“ als Palindrom von Corona heißt im Rumänischen „Viel Glück“. Und so wie man eine saisonale Infektionskrankheit als Pandemie ausrufen kann, so kann ein Künstler, ein „Contrary“ und ein wissenschaftlicher Experte den Begriff von rückwärts betrachten und zu einem anderen Befund und Ausdruck gelangen, als andere Zeitgenossen das schaffen. Die Figur des „Contrary“ war bei den nordamerikanischen Plainsindianern jemand, der sich den Normen widersetzte und gegenteiliges Verhalten zu den üblichen Konventionen lebte; die wissenschaftliche Arbeit dazu stammt von der Doktorarbeit meines Freundes John Plant, die er 1995 an der Universität Freiburg im Preisgau vorlegte. Er hat dazu weitere Publikationen veröffentlicht u. a. auch ein Buch.

Bei der Eröffnung sind zu der Ausstellung von Bildern und Sklulpturen auch eine Reihe von eigenen Liedern „Live“ vorgesehen, die thematisch zu dem Anlass passen. Zudem sollte ein zweiter Tag mit Diskussionen und Impuls-Rednern stattfinden, die ihre Betrachtung aus der Sicht der Wirtschaft, der Wissenschaft und aus den Kreisen populärer Kultur und des Aktionismus einbringen.